Dienstag, 21. August 2012

Alternativnamen

Das Vertrauen der Tiere zu haben ist wundervoll - bei der täglichen Zeit des Fütterns und Tränkens aber eher hinderlich, wenn auch zugegebenermaßen recht amüsant. Wieso? Normalerweise sind Lamas und Alpakas Distanztiere und gehen weg, wenn man auf sie zuläuft. Hat man jedoch einen vollen 20-Liter-Eimer in der Hand, sehen die Tiere das offensichtlich nicht so und benehmen sich auch entsprechend anders. Bezüglich ihrer Eigenschaften kann man einige Lamas durchaus umbenennen:
Valeria könnte beispielsweise auch heißen: die, die immer im Weg sitzt und nicht weggehen will (man muß drumherum laufen. Manchmal steht sie widerwillig und mit vorwurfsvollem Blick auf - beim letzten Eimer!)
Dana: die, die immer im Weg steht
Emily: die, die immer hinterherkommt und nachsieht
Käte: die, die sich weigert, Platz für das Auffüllen zu machen (ok, zugegebenermaßen ist sie derzeit hochträchtig und das sehe ich auch durchaus ein)
Cassandra: die, die immer quer steht und kein anderes Tier vorbeiläßt (mir als Menschen macht sie 40cm frei zum Durchlaufen, aber mehr nur extrem ungern)
usw.
Bei den Jungs schießen Darwin, Caruso und Eldor den Vogel ab:
Caruso: der, der immer die Tür blockiert (immer diejenige, durch die ich gerade möchte)
Eldor: der, der immer neugierig daneben steht und über die Schulter sieht (er hat dieses Verhalten definitiv von seiner Mutter Emily geerbt!)
Darwin: der, der sich partout weigert, seinen Posten an der Pumpe zu verlassen, auch wenn man den Schwingel nur 10 cm an seinem Kopf vorbeiführt (er legt lediglich die Ohren an und sieht empört aus)
Irgendwann hatte ich dann heute die Nase voll und habe alle hinausgejagt, damit ich in Ruhe das restliche Wasser, Heu und Mineralfutter auffüllen konnte. Und dann das Heu wieder aus den Wassertrögen herausfischen durfte, welches meine Tochter hilfsbereit dort hineinschaufelte.

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