Samstag, 28. Februar 2015

Packsatteltraining

Zu Packsatteltraining gehört meiner Meinung nach auch immer das Kolonnentraining hinzu. Damit meine ich, daß das 2. Lama brav an der Leine hinter dem ersten Lama läuft, welches dies auch akzeptiert. Letzteres ist aufgrund der hängenden Leine schwerer zu tolerieren als das einfache Hinterherlaufen, was Lamas von Natur aus sowieso bevorzugen.
Hier Odin und Perun, die als Trekkingtiere reserviert wurden. Ich muß ehrlich zugeben, daß ich mich selten so schwer von zwei Tieren getrennt habe. Beide sind Bilderbuchschönheiten, was die große Classic-Zucht betrifft: hochgebaut, korrekt mit geraden Beinen und Rücken, ausdauernd, arbeitswillig, leichtführig, sensibel, sehr intelligent und schnellernend mit wunderschönen ausdrucksstarken Köpfen. Vom Charakter möchte ich gar nicht anfangen. Vor allem Perun war mir extrem ans Herz gewachsen. Er ist absolut vertrauensvoll und wenn ich ihm sage, daß eine neue Situation in Ordnung ist, vertraut er mir komplett und kommt mit. Ein Traum. Ich werde ihn wirklich vermissen, da ich doch schon überlegt hatte, ihn als mein 2. Trekkingtier für meine persönlichen Privattouren zu behalten.
Odin und Perun beim Training
Perun trägt das 1. Mal einen Sattel
Odin wird daran erinnert, wie es war, einen Sattel zu tragen.
Nochmal Satteltraining. Es muß auch in den Kurven stimmen.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Vanora

Vanora: Endlich bin ich mit dem Sortieren ihres Vlieses fertiggeworden. Eine traumhafte Faser: superweich, seidiges Handling - aber: Babyvlies! Das bedeutet auch bei Lamas: kleine Heureste ohne Ende, die mitten in der Faser stecken. Und stundenlanges Sortieren nötig machen. Wie ich kürzlich auch auf facebook anmerkte: so viel Geld kann man gar nicht für die Faser bezahlen, wie ich mir wirklich stundenlang Zeit genommen habe, dieses Vlies per Hand zu sortieren und von Heuresten zu befreien, damit dann etwas Verwertbares herauskommt. Ich habe mich entschieden, das Vlies per Hand zu waschen, zu kardieren und zu verkaufen. Ich hoffe damit, dass sich Spinner/Innen finden werden, die diese Faser und die Mühe wertschätzen. Etwas Gutes gab es aber während des Sortierens: ich bin endlich mal wieder mit meinen Hörbüchern weitergekommen.  Allerdings sind mir dann die Finger so kalt geworden, dass ich regelmäßig immer nach 1,5 Stunden aufhören mußte.

Sonntag, 22. Februar 2015

Spinntreff

Vor einem Monat habe ich beschlossen, nicht mehr auf die doppeltrittige Anna von Walther zu warten. Wer jetzt weiß, was der Satz bedeutet, hat sich zumindest ansatzweise mit Spinnrädern hier in Deutschland beschäftigt. Die Anna ist das Reisespinnrad der in der Uckermark beheimateten Tischlerei von Thomas Walther. Ich bin zwar auf der Warteliste, aber schätzungsweise werde ich da auch noch 1,5 Jahre weiter stehenbleiben.
Mein Kromski Sonata in Walnuß
Also habe ich nach dem probeweisen Antreten beim Spinntreffen im Januar ein anderes Reisespinnrad gekauft. Vor etwa 2 Wochen ist bei uns ein Kromski Sonata in Walnuß eingezogen. Ich habe beschlossen, es nicht mit Lama- oder Alpakafaser einzuweihen, sondern zuerst mit Eiderwolle zu bestücken. Grund ist einfach die preiswertere Übungsvariante und die Tatsache, daß ich für unsere Katzen eine Schafswollunterlage, selbst pflanzengefärbt, anfertigen wollte. Und so kommt es, daß ich auch mal etwas anderes als Kamelidenfaser verarbeite. Und während ich hier so sitze und schreibe, überlege ich gerade, daß eine Sitzunterlage aus Schafswolle auch nicht so schlecht auf diesem kalten Stuhl wäre.
Mein Ziel ist eine relativ dicke Faser - also nicht dünn zu verspinnen. Muß auch nicht unbedingt sehr gleichmäßig sein - das wird dann ein sehr interessanter Effekt werden.

Gestern war ich dann wieder beim Spinntreff im Norden von Berlin. Und konnte noch ein paar Fragen, die ich mit diesem Rad hatte, loswerden. Vielen Dank für die Antworten! Es war wieder nett und ich sehe mal zu, ob ich im April wieder kann. März wird definitiv bei mir nicht werden.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Newtopia

In wenigen Tagen, nämlich am 23.2., startet Newtopia - eine neue Sendung in SAT1. Wir haben keinen Fernseher und deswegen habe ich mich für die 1. Sendung bei einer Freundin eingeladen. Danach verliere ich sicher das Interesse. Dies ist eigentlich nur da, weil die 15 Leute auf einem Gebiet wohnen, welches nur einige Dutzend Meter von dem Weg entfernt ist, auf dem ich schon jahrelang mit meinen Gästen während der Saisonwanderung herumlaufe - es ist mitten im Wald.  Eigentlich eine sehr ruhige und idyllische Gegend.
Ich habe vor einem Monat mal ein paar Fotos vom "Eingang" gemacht. Zu sehen war da noch kaum etwas - allerdings sind sie mit Baufahrzeugen am Sonntag herumgefahren. Sie waren also fleißig .... 
Ein wenig bemitleide ich die Leute schon - oder haben sie eine Heizung dort? Es ist nicht sehr warm hier .....
Der einzige Hinweis auf Newtopia war das Schild am Briefkasten mit dem Logo.
Bauvorhaben: Errichtung eines TV-Sets als temporärer Bau (angestrebte Nutzungsdauer zwei Jahre) mit den Funktionsbereichen: Halle in optischer Anmutung einer Scheune als Wohnhaus, einem Stallgebäude und einem See
Bauvorhaben: Errichtung eines Container-Komplexes als temporärer Bau (ca. zwei Jahre) zur Unterbringung von Büro-, Pausen- und Schlafräumen (Ausführung gem. 1. Nachtrag zur Baugenehmingung)
Das mit dem unkultivierten Land ist nicht so ganz korrekt. Die beiden Hektar Land befinden sich mitten in dem Gebiet des alten Funkgeländes (Olympiasender Zeesen), welches die Telekom vor ca. 2-3 Jahren (?) an einen Privatmann verkauft hat. Dieser hat daraufhin die schönen Bäume in dem doppelten Zaun roden lassen. Hat etwas mit "Brandschneise" und Versicherung zu tun. Schade eigentlich ..... 
Unkultiviert nur in dem Maße, dass dort tatsächlich jahrelang nichts gemacht wurde und eigentlich hauptsächlich unbewirtschafteter Wald war. Ein Wald mit wirklich schönen Pilzen, wenn man den Einheimischen glauben darf. Da werden die neuen Bewohner des Gebietes sicher viele Pilze im Spätsommer/Herbst finden. Und die Schließung des Zaunes hat bewirkt, daß die ganzen Wildschweine jetzt den Wald vor dem Zaun umgraben. Vorher sind sie ungestört in dem Gelände herumgestromert.

Der folgende Text ist komplett von der Homepage von Sat1 kopiert, ich habe keinerlei Rechte daran. Ich möchte ihn nur bewahren im Falle des Löschens durch den Sender. Quelle: http://www.sat1.de/tv/newtopia/infos-zur-sendung am 22.2.2015

Infos zur Sendung


SAT.1 startet das größte TV-Experiment aller Zeiten: Am 23. Februar 2015 setzen 15 Pioniere in "Newtopia" alles auf Anfang und beginnen ein neues Leben. Ein Jahr lang erhalten sie die Chance, sich eine eigene, andere, vielleicht bessere Gesellschaft zu erschaffen. Mit eigenen Händen. Von Grund auf. Ohne Hilfe von außen. Wird es das vollkommene Glück? Oder absolutes Chaos? SAT.1 zeigt "Newtopia" immer montags bis freitags um 19 Uhr.


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Eine Gruppe von 15 sehr verschiedenen Menschen, alle mit unterschiedlichen Vorstellungen von der idealen Gesellschaft, lässt ihr jetziges Leben hinter sich. Ein Jahr lang bauen diese Pioniere eine völlig neue Existenz auf, eine neue Gemeinschaft, an einem Ort, wo es noch keine Regeln, keine Gesetze und keine Machtverhältnisse gibt … und sie beginnen mit fast nichts! Alles, was sie haben, ist eine leere Scheune auf einem unkultivierten Stück Land, einen bescheidenen Viehbestand, nur Anschlüsse für Wasser und Strom, ein Telefon und etwas Startgeld, um die ersten Monate überleben zu können.
Ab dem Moment, wo die Teilnehmer Newtopia zum ersten Mal betreten, müssen sie beschließen, wie ihr neues Leben aussehen soll. Sie treffen alle Entscheidungen selbst. Gleich zu Beginn lernen die Einwohner in Newtopia, dass der Weg zu ihrem idealen Leben erstmal mit dem Überleben anfängt. Es ist schließlich fast nichts da! Es gibt keine Betten. Wo also schlafen sie? Was sollen sie essen? Und wie sollen sie sich überhaupt Speisen zubereiten, wenn es keine Küche gibt? Muss eine Toilette angelegt werden? Wie können sie sich waschen? Und: Wie können sie sich warm halten? Essenzielle Fragen, die dringend eine Antwort suchen. Es müssen also von Beginn an Pläne gemacht werden, sonst wird der Aufenthalt in Newtopia sehr unangenehm.
Wichtige Entscheidungen stehen also an. Aber wie wird man diese überhaupt treffen? Wer nimmt dabei die Initiative in die Hand? Wer gewinnt das Vertrauen der Gruppe und wer wird ihr Anführer? Oder wird es überhaupt einen Anführer geben? Welche Regeln werden gelten? Oder wird es überhaupt welche geben? Und was passiert, wenn jemand gegen alle Regeln aufbegehrt? Wird die Gemeinschaft ihn bestrafen? Denn es gibt wirklich überhaupt nichts … also auch keine Demokratie und kein Rechtssystem!
Zu jeder Zeit muss über die Zukunft nachgedacht werden. Denn: Wenn das Geld alle ist, ist es wirklich alle! Die Einwohner müssen sich so schnell wie möglich selbst versorgen und Geld verdienen. Den Einwohner steht es frei, Handel mit der Außenwelt zu betreiben. Dazu dürfen Besucher Newtopia betreten, aber die Einwohner dürfen es nicht verlassen. Ihr Lebensstandard – Armut oder Reichtum – hängt davon ab, wie viel Geld sie verdienen. Kein Geld bedeutet, dass man nicht leben und überleben kann. Auch in Newtopia nicht …
Die Einwohner von Newtopia sind Menschen mit Visionen und Ideen – vom Unternehmer bis zum Bauer, vom Macher bis zum Idealisten. Fachleute mit Fähigkeiten und Talenten, die eine Minigesellschaft gut gebrauchen kann. Ob es ein Bauarbeiter ist oder eine Köchin. Aber auch Leute mit sozialer Kompetenz – Menschen, die sich um die Gemeinschaft kümmern, die Führung übernehmen, zuhören oder für Unterhaltung sorgen. Was jeder sicher mit einbringen muss, ist eine große Portion Mut und den Willen, etwas zu bewegen, zu verändern. Eine andere Wahl gibt es nicht. Die Teilnehmer sind aufeinander angewiesen, denn in Newtopia wird jeder Einzelne gebraucht. Alle müssen kräftig mit anpacken, um dieses wahnsinnige Experiment erfolgreich abschließen zu können.
NEWTOPIA IST EIN GROSSES ABENTEUER mit echten Menschen, mit echten Gefühlen und mit echten Träumen. Ist ein besseres Leben möglich, wenn man völlig selbst bestimmen kann, wie dieses Leben aussehen soll? Was meinen Sie?

Sonntag, 15. Februar 2015

Portraitbild: "Ungeduldig wartend"

So sieht ein Junghengst aus, wenn er ungeduldig draußen vor dem Tor warten muß, weil Hofherrin noch nicht mit dem Ausmisten im Unterstand fertig ist. Man beachte die säuberlich zurückgelegten Ohren bei Iñaci Zadik.
Unser Iñaci hat sich zu einem bildschönen Lama entwickelt. Sehr groß für sein Alter, eine schöne rote Faser und ein goldiger Charakter, der sehr schnell lernt.

Freitag, 13. Februar 2015

Dracula ist auferstanden

Ottomar Rudolphe Vlad Dracula - Prinz Kretzulesco

"Dracula ist auferstanden" oder "Dracula ist dem Grabe entstiegen". So bzw. ähnlich waren meine Gedanken, als ich die Bescherung auf unserem Dorffriedhof heute feststellte. 
Wie einige Leute ja wissen, sind Dracula und Familie Frankenstein bei uns auf dem kleinen Dorffriedhof begraben. Habe heute zwei Leuten die Gräber gezeigt und dabei festgestellt, dass das "Vampirgrab" offensichtlich von unten her eingestürzt ist. Hmmmm ... wenn man jetzt abergläubisch wäre, würde man heute nacht sicher keinen Fuß vor die Tür setzen wollen. Bin ich nicht, daher laufe ich auch so herum, aber schaut Euch die Bescherung doch selbst an:

Donnerstag, 12. Februar 2015

Leselektüre

Vor einer Weile - noch bevor die neue AllesPaka das Buch in der aktuellen Ausgabe vorstellte - hatte ich mir ein neues Buch bestellt.
Ich war ganz gespannt darauf, da ich etwas - nicht ganz so Wissenschaftliches - geplant hatte und mich freute, dass jemand ein solches Buch veröffentlicht hatte. Ich hatte es schon länger auf meiner Liste, aber immer wieder vergessen zu bestellen. Aber dann schlug ich endlich zu, als ich mal wieder daran erinnerte und promt wurde dann in der obigen Zeitschrift das Buch ebenfalls angepriesen.

Aus dem Werbetext erfährt man: "Cameron is an expert in fiber and has been working in the fiber industry for most of his life - first with sheep then with alpacas. He has worked to develop judging standards here in the United States, Australia and England. He currently just returned from Norway where he lectured to that industries sprouting interest." (Quelle)

Ich hatte mir das Buch in Norwegen bestellt und es kam auch fix. Ich muß nur die Verpackung kritisieren. Es war derartig schlecht umhüllt (nicht mal ein gepolsteter Umschlag!), daß alle 4 Ecken des festen Einbandes deutliche Transportschäden zeigen. Schade. Das Buch wurde übrigens in China gedruckt.
Billig ist das Buch nicht, aber interessant. Ich gebe zu, daß ich Vieles vom Inhalt schon weiß oder zumindest ansatzweise gehört habe, aber ich habe auch ein paar neue Tabellen und Grafiken beim ersten Durchblättern entdeckt. Die Fotos sind auf jeden Fall super. Und es ist schön, mal alles auf einmal zusammen zu haben. Ich freue mich auf jeden Fall, es zu studieren und Neues zu lernen.
Der Autor war 50 Jahre im Wollgeschäft, hat Richter ausgebildet, geholfen, Richtlinien für die Bewertung überhaupt aufzustellen und und und ....
Das Buch hat 195 Seiten und ist so groß wie ein A4-Band. Für alle, die Alpakas züchten und sich für die Faser von Neuweltkameliden interessieren, kann ich es nur empfehlen. Ich sage mal jetzt voraus, daß sich das Buch sicher zu so etwas wie "Die Bibel" des Alpakafaserwissens entwickeln wird. Das ist auch meine Voraussage, obwohl ich noch nicht durch bin.
Fazit: sehr empfehlenswert!

Dienstag, 10. Februar 2015

Portraitaufnahmen


Noch einmal Sahara Zadik ....

Montag, 9. Februar 2015

Öffnungszeiten

Bitte beachten Sie die telefonischen Öffnungszeiten! Derzeitig sind sie:
Mo, Mi, Do, ca. 9-16 Uhr,
Di 9-14 Uhr,
Fr- So 9-11 Uhr.  
An allen Tagen zusätzlich auch 20-21 Uhr, wenn es wichtig ist.
Bitte rufen Sie nur in unaufschiebbaren Fällen außerhalb dieser Zeiten an. Wir sind auch besser über die Mobilnummer (01522-8752653) erreichbar. Bitte länger klingeln lassen und nicht schon nach 10 Sekunden auflegen - wir sitzen extrem selten daneben und müssen das Telefon erst einmal erreichen.... Es kann auch sein, daß wir nicht abnehmen können, weil wir gerade Tiere trainieren, in ein Gespräch verwickelt sind oder alle Hände voll haben - einfach nochmals ein wenig später probieren. :) Wenn es gar nicht klappt, dann eine mail schreiben.
Wenn ich außerhalb dieser Zeit abnehme (es könnte ja ein Notfall sein), dann müssen Sie damit rechnen, daß ich keine Zeit habe, Kinder versorgt werden müssen und ich Sie auf später vertröste, wenn es nicht unaufschiebbar eilig ist. Unaufschiebbar heißt hier: Tier krank, verletzt, ausgebrochen, entlaufen, ....... Ein Notfall eben, der sofortige Aufmerksamkeit braucht. Terminvereinbarungen gehören nicht dazu. Ich rufe sie dafür zurück .....

Freitag, 6. Februar 2015

Portraitaufnahmen

Sahara Zadik im Januar 2015
Habe beschlossen, mehr Fotos zu veröffentlichen und einige der vielen, die ich zur Übung mit meiner Kamera fotografiere, auch online zu stellen.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Gestern war ich in Peru ....

Ja, wirklich! Gestern war ich tatsächlich in Peru. Mehrere Stunden lang ..... 
Leider, leider aber nur politisch und nicht geografisch. Das Letztere wäre mir natürlich wesentlich lieber gewesen.
Aber so habe ich mal wieder testen können, wieviel lateinamerikanisch ich noch verstehe. Fazit: es geht so ... dafür, daß ich es mal fließend konnte, habe ich doch eine Menge des Konversationsspanisch vergessen.

Aber nun zu meinem peruanischen Nachmittag: es handelte sich dabei um die peruanische Botschaft in Berlin. Ich hatte kurzfristig letzte Woche eine Einladung bekommen. Es ging hauptsächlich um Waren aus Alpakafaser - zumindest mir. Den Empfang danach habe ich links liegenlassen, weil ich mich noch mit Ausstellern unterhielt. Ich kam recht spät, da ich vorher noch einen Termin in Steglitz wahrnehmen mußte.

Bin froh, dass ich doch gegangen bin, weil ich einiges Interessante für uns hier gefunden habe. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

Montag, 2. Februar 2015

Ausmisten

*seufz* Ein langer Tag, der meinen Muskeln keinen Gefallen getan hat. Ich habe keine Betriebshilfe mehr - die hatte ich während meines Mutterschutzes. Die Krankenkasse hat dabei jemanden für das Weiterführen des landwirtschaftlichen Betriebes gestellt - spezifisch für Füttern, Tränken und Ausmisten. Die ersten beiden Sachen wurden sehr schön erledigt. Das Letztere leider in den vergangenen Wochen nicht. Obwohl ich es ein paarmal ansprach, ließ die Gründlichkeit doch sehr zu wünschen übrig. Warum ich nichts gesagt habe? Weil Leute, die sich mit Lamas auskennen und zuverlässig die Tiere mit dem Grundlegenden versorgen, sehr rar sind. Wir wollen in den nächsten Jahren durchaus mal wieder in den Urlaub fahren .... irgendwann einmal ....
Und so habe ich mich heute wieder daran gemacht. Mit dem Teil der Stutenherde bin ich fertig - es waren 5 Stunden harte Knochenarbeit. Zum Glück hat das Baby durchgehalten - es hat hauptsächlich im Sitz geschlafen. Ich hatte ein erwärmtes Moorkissen dazugepackt, das meine Tochter schön warm hielt. Natürlich hatte sie auch Alpakasocken und ein Alpakamützchen auf.
Es sind noch der Hengststall mit seinen Stuten übrig, die schätzungsweise 2 Stunden harter Arbeit ohne Pause benötigen. Und dann die Jungsherde. Mich graust es jetzt schon. Es war wochenlang schön sauber und leider habe ich in den letzten Wochen nicht mehr richtig nachgesehen. Das wird mich kosten .... viel Zeit, viel Muskeln, viele innere Flüche, aber auch viel Zeit für Hörbücher und eine mehr als adäquate Möglichkeit, meine Muskeln für Ausmisten, die in den letzten Monaten sträflich vernachlässigt wurden, ganz schnell wieder fit zu bekommen.
Oben war immer alles sauber und es sah auch ordentlich aus. Nur gründlich war es eben nicht ..... aber das wird wieder.